Kurz vor Weihnachten ist Max, ein 14 jähriger Rüde, verletzt nach Hause gekommen. Es ist nicht bekannt was passiert ist.

Max kam auf allen 4 Gliedmaßen in die Praxis hereinspaziert. Er zeigte eine mittelgradige Lahmheit. Die hintere rechte Gliedmaße war innen unter dem Tarsalgelenk aufgerissen. Die Wunde blutete mittelgradig. Es war schnell klar, dass die Verletzung in Narkose versorgt werden musste.

Nach einer ausführlichen Untersuchung stellten wir fest, dass Max ein Herzgeräusch hat. Dies erhöhte das Narkoserisiko. Max zeigte sich tapfer und ließ sich im wachen Zustand einen Venenzugang legen, damit wir eine schonende Narkose durchführen konnten. Während der Wundversorgung bekam er Infusion.

Die Wunde wurde gereinigt und das Fell unmittelbar um die Wunde entfernt. Max hatte Glück. Die Knochen waren unversehrt. Die Verletzung beschränkte sich nur auf Weichteile.


die Wunde bei Erstvorstellung


Die Wunde wurde revidiert und schichtweise verschlossen. Max ist gut aufgewacht und kam die darauf folgenden Tage zur Kontrolle.
Die Wunde schien gut zu verheilen.

Während der Weihnachtsfeiertage schaffte es Max leider seinen Verband zu zerstören und die halbe Wunde aufzuschlecken. Danach waren tägliche Verbandswechsel angebracht. Nach einigen Tagen trat die sekundäre Wundheilung ein.

Max ließ dies alles geduldig über sich ergehen. Die Mühe hat sich gelohnt und in seinen alten Tagen kann er zu Hause seinen gewohnten Gang gehen. Und das alles ohne Verband!

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